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Bürgerliches Komitee «Nein zu neuen Atomkraftwerken»

Am 28. Februar findet voraussichtlich die Volksabstimmung über die Änderung des Kernenergiegesetzes (Aufhebung des Neubauverbots für Kernkraftwerke) – den indirekten Gegenvorschlag zur sogenannten Blackout-Initiative – statt. Mit der Aufhebung des AKW-Neubauverbots würde die Schweiz den Weg für neue AKW-Projekte öffnen und damit eine grundlegende energiepolitische Kehrtwende vollziehen.
2017 hat die Stimmbevölkerung den Ausstieg aus der Kernenergie beschlossen und auf erneuerbare Energien und Effizienz gesetzt. Dieser breit abgestützte Weg ist erfolgreich: Die Schweiz kann ihren Strombedarf mit einheimischer Energie aus Solar-, Wind- und Wasserkraft decken. Neue Atomkraftwerke braucht es dazu nicht.
Neue Atomkraftwerke wären frühestens in mehreren Jahrzehnten verfügbar, verursachen hohe Kosten und schaffen neue Abhängigkeiten von ausländischem Uran und Technologie. Bereits die politische Debatte darüber bremst Investitionen in heimische Wasserkraft und Erneuerbare. Zudem ist bis heute unklar, welche finanziellen Folgen neue AKW-Projekte für Staatshaushalt, Stromwirtschaft und Stromkonsument:innen hätten.

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